Immer mehr Ermittlungen sind in der heutigen Zeit eng verknüpft mit forensischen Ermittlungen. Der klassische Fingerabdruck hat zwar immer noch seine Bedeutung, aber er erfährt immer mehr Konkurrenz von seinen digitalen Gegenspielern, wie z.B. der IP-Adresse, dem Logfile, dem Datenträger und seinen gelöschten Dateien.

Dazu kommt eine erhebliche Steigerung der Datenmengen, bedingt durch immer größere Datenträger und einem immer schneller wachsenden E-Mail-Verkehr.

Nicht nur Ermittlungen bei Systemeinbrüchen und anderen Angriffen von außen erfordern spezielle Kenntnisse beim Ermittler. Auch der sogenannte Innentäter (also z.B. der Mitarbeiter, der das Unternehmen schädigt) nutzt heute immer mehr Hard- und Software, auf denen er dann wiederum Spuren hinterlässt.

Beispielhaft seien nur erwähnt:
  • Desktoprechner und Notebooks
  • Handhelds (IPAQ, Palm, Blackberry, etc.)
  • Mobiltelefone
  • USB-Sticks
  • externe Festplatten
  Ohne ausreichende Kenntnisse in diesen technischen Bereichen können Ermittlungen nicht wirklich Erfolg versprechend durchgeführt werden.

Der Ermittler sollte beispielsweise wissen, wie er korrekt mit dem Beweismaterial umgeht, wie es juristisch zu bewerten ist und welche Verfahren zur Analyse geeignet sind.

Wir arbeiten mit führenden Softwarelösungen wie z.B. EnCase (Quasi-Standard internationaler Polizeibehörden) oder Access Data’s Forensic Tool Kit, aber auch mit Forensik- und Incident-Response-Toolkits wie F.I.R.E, Sleuth Kit, dd und anderen Lösungen.

Neben der Beweissicherung kommen dann weitere wichtige Aspekte ins Spiel, wie z.B.
  • Wiederherstellung gelöschter Daten
  • Entschlüsseln von kryptierten Daten
  • Auffinden versteckter Dateien
  • Dokumentation
Für Fragen zu diesen Bereichen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung….