A

Aufklärungsquote
siehe Computer-Kriminalität

Auktionen
siehe Online-Auktionen

top

B

Beweissicherung, elektronische
siehe Computer Forensik

Betrug
siehe Online-Auktionen

top

C

Chiffrierung
siehe Verschlüsselung

Computer Forensik
Die elektronische Beweissicherung beinhaltet die Wiederherstellung und Sicherung von verlorenen Daten, die Recherche und Analyse von
Indizien, die in digitaler Form vorliegen sowie ihre gerichtsfeste Dokumentation.

Computerkriminalität
Unter dem Terminus der "Computerkriminalität im engeren Sinne" werden alle jene strafbaren Handlungen subsumiert, bei denen

- der Computer die Straftat erst ermöglicht hat, oder
- der Computer die Straftat als maßgeblicher Katalysator beeinflußt hat.

Zu verzeichnen ist statistisch eine klare und rasche Zunahme der Computerkriminalität, der einer sinkenden polizeilichen Aufklärungsquote gegenübersteht. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2003 hervor, die Bundesinnenminister Otto Schily am 03.05.2004 der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Danach stieg die Zahl der Computerdelikte im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf insgesamt 59.691 polizeilich erfasste Fälle. Die Aufklärungsquote lag bei 47 Prozent und ist damit gegenüber 2002 (50,0 Prozent) und 2001 (56,8 Prozent) erneut rückläufig.

Mit knapp 36.000 registrierten Fällen entfällt dabei der größte Anteil auf den Betrug mit PIN-geschützten Debitkarten. Computerbetrug im engeren
Sinne -- also die Manipulation von Rechnern, Programmen und Daten in betrügerischer Absicht -- nahm um 19,5 Prozent auf 11.388 Fälle zu.

Der Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten stieg um 18,7 Prozent auf 7003 angezeigte Delikte. (Angaben nach heise.de)

top

D

Datenrettung
siehe Datenverlust

Datensicherheit
siehe Datenschutz

Datenschutz
Datenschutzregelungen dienen dem Schutz personenbezogener (digitaler oder sonstiger) Daten. Im Gegensatz dazu sorgt die Datensicherheit für den Schutz der EDV-Daten.

Datenverlust
Unternehmen unterschätzen den Wert ihrer Daten massiv. Datenrettung bei Defekt der Festplatte ist noch immer ein unterschätztes und teilweise tabuisiertes Thema.
"Studien zufolge haben 93 Prozent der Unternehmen, deren Data Center für zehn oder mehr Tage ausfielen, das folgende Geschäftsjahr nicht überlebt" (Angaben laut Optinews). Die Anzahl an Fällen von Datenverlust in Unternehmen und die Schwere der davon ausgelösten finanziellen Folgen nehmen seit Jahren massiv zu.

Digitale Signatur
Die elektronische Unterschrift ist ein Versuch, sich auch im anonymen Internet eindeutig identifizieren zu können. Das ist vor allem gefragt bei Online-Einkäufen und beim Versenden von E-Mails mit sensiblem Inhalt.

Um eine E-Mail digital zu unterschreiben, benötigt jeder Absender einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel: Public und Private Key.
In Zukunft werden zugelassene Zertifizierungs-Stellen Kennungen an Personen oder Firmen vergeben, die sich dort zuvor persönlich ausgewiesen haben. Dazu bestimmte das Multimediagesetz von August 1997, dass die Anbieter für die Vergabe der Signaturen eine Lizenz bei öffentlichen Stellen beantragen müssen. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post beauftragte zudem 1998 die Deutsche Telekom mit dem Aufbau einer obersten Zertifizierungsstelle in Mainz.

top

E

Elektronische Unterschrift
Siehe Digitale Signatur

Emailtracking
Mit eMail-Tracking wird die Möglichkeit bezeichnet, das Leseverhalten des Empfängers einer eMail zu überwachen. Aus verschiedenen Daten kann man dann schliessen, wann der Empfänger die eMail geöffnet hat. Mittels der für die Abfrage benutzten IP-Adresse kann man sogar grob feststellen wo er sich dabei befand.

top

F

Festplattenverlust
siehe Datenverlust

Festplattenwiederherstellung
siehe Datenverlust

Firewall-Systeme
(aus dem Englischen: Brandschutzmauern) sind Lösungen und Konzepte, die ein eigenes sicheres Netzwerk vor der Außenwelt schützen sollen. Sie bestehen aus einer oder mehreren Hard- und/oder Softwarekomponenten oder nur aus Software, die einen kontrollierten zentralen Übergang zwischen zwei Netzen darstellen.

Ein Firewall-System kann im wesentlichen mit zwei Grundtechniken realisiert werden:
- Paketfilterung (Packet filtering)
- Gateway auf Anwendungsebene (Application Gateway)

Bei der Paketfilterung unterscheidet ein Router anhand der IP-Pakete zwischen erlaubten und unerlaubten Diensten. Paketfilter können nach Quell- und Zieladresse sowie nach Quell- und Zielort filtern. Damit sind sowohl die für eine Kommunikation zugelassenen Rechner von den nicht zugelassenen Rechnern als auch die zugelassenen Dienste von den nicht zugelassenen Diensten zu unterscheiden. Eine benutzerbezogene Authentisierung ist nicht möglich.

Ein Gateway auf Anwendungsebene ist ein speziell konfigurierter Rechner, der als Übergangstelle vom eigenen zum offenen Netz dient. Da es auf Anwendungsebene greift, besteht hier z.B. die Möglichkeit, ausführliche Protokolle zu führen und eine benutzerbezogene Authentisierung für die einzelnen Dienste durchzuführen.

top

G

Gateway
siehe Firewall-Systeme

top

H

Hacker
PC-Spezialisten, die versuchen in fremde Datennetze zu gelangen. Hacken deshalb, weil Computerfanatiker regelrecht auf ihrer Tastatur herumhacken.

Hoax
Computer-Viren, die keine sind (sog. "Hoaxes" - Hoax engl. für schlechter Scherz)
und andere Falschmeldungen und Gerüchte, entspricht der Zeitungs-„Ente“.

top

I


IT-Kriminalität
siehe Computer-Kriminalität

top


 

  A   B   C   D   E   F   G   H   I   K   L   M   O   P   S   T   V   W


K

Kryptierung
siehe Verschlüsselung

top

L

Loss / Loss Prevention

Verstärkte Maßnahmen im Bereich Loss Prevention sind deshalb nötig, da die Rentabilität der Einzelhandelsunternehmen durch ungewollten Schwund und fremd verursachte Sickerverluste zunehmend bedroht ist. Den hierdurch entstandenen Schaden beziffert das EHI (Euro-Handelsinstitut) für 2003 auf 4,5 Milliarden Euro.

Verursacher der Inventurdifferenzen sind nach Einschätzungen von Expertenbefragungen durch das EHI zu 46 Prozent unehrliche Kunden, die den
Einzelhandel durch Diebstahldelikte massiv treffen. 26 Prozent der Inventurdifferenzen werden durch Mitarbeiterdiebstahl herbeigeführt, 19 Prozent
beruhen auf organisatorischen Mängeln, und weitere 10 Prozent auf Schwachstellen im Bereich der Lieferanten und Servicekräfte (Angaben laut Hauptverband des Deutschen Einzelhandels; Loss-Prevention-Gipfel 09/ 2004, Bad Homburg, Holger Wenzel, HDE-Hauptgeschäftsführer).

Diese Zahlen legen die Dringlichkeit von Loss-Prevention-Maßnahmen sehr nahe: Durch Prüfung und Aufdeckung von Missständen können für jedes Unternehmen sinnvolle Maßnahmen zur Loss Prevention erarbeitet werden.

top

M

Mailtraffic
Traffic, auch Transfervolumen genannt, bezeichnet die übertragenen Datenmengen im Internet. Mailtraffic ist somit das Volumen an Datenmengen, die durch Emails entstehen.

top


O

Online-Auktionen
43 Prozent aller im Jahr 2001 gemeldeten Betrugsfälle standen im Zusammenhang mit Online-Auktionen, so die Statistik des Internet Fraud Complaint Center (IFCC).
Statistik der US-Bundespolizei für das Jahr 2001, bei Ebay und seinen Konkurrenten. Weitere 20 Prozent der Ärgernisse im Internet entstanden durch nicht bezahlte oder nicht gelieferte Produkte. Bei Online-Kriminellen beliebt bleibt der Kreditkartenbetrug. Die ausgebenden Organisationen verlieren nach wie vor hohe Beträge, weil die Absicherung der Online-Shops Verbraucher schlecht schützt.

top

P

Passwort
siehe Passwortwahl

Passwort-Dekryptierung
siehe Verschlüsselung

Passwort–Recovery
Mit Passwort-Recovery-Tools lassen sich Dokument-Passwörter von Anwendungen knacken – beispielsweise, wenn Passwörter vergessen wurden und so wichtige Daten unzugänglich sind. Solche Tools werden keineswegs nur im Untergrund entwickelt, sondern auch von kommerziellen Anbietern angeboten.

Passwortwahl
Mittlerweile sind sinnvolle Passwortregelungen auch staatlich geregelt. Dabei gelten folgende Mindest-Empfehlungen:

Bei der Paßwortwahl sind gewisse Grundregeln zu beachten:
+ Keine Worte oder Wortteile verwenden, da diese mit Hilfe elektronischer Wörterbücher sehr schnell geknackt werden können.
+ Das Paßwort mindestens alle 3 Monate wechseln.
+ Das Paßwort sollte mindestens 6 Zeichen und ein Sonderzeichen enthalten.
+ Für verschiedene Rechner sind verschiedene Paßworte zu verwenden.

Polizeiliche Ermittlungen
siehe Computer-Kriminalität

top


S

Spam, Spam-Mails
Unverlangt zugesandte E-Mails. Seriöse Absender und Betreffs werden oftmals fingiert.
Für Computernutzer und Provider ein großes Problem.
Über 10 Milliarden Spam-Mails werden von den Spammern täglich versendet und der Schaden geht in die Milliarden. 2001 waren noch ca. 8 % der Mails Spam.
Derzeit (Anfang 2004) sind es über 60 % !!!
(Zahlen: http://www.symweb.de/glossar/index.htm)


State-of-the-art-Software

Software auf dem neusten Stand der Technik

Steganographie
siehe Extra-Artikel hier.

top

T

Traffic
siehe Mailtraffic

Trojaner
Selbständiges Programm mit einer verdeckten Schadensfunktion, ohne Selbstreproduktion.

Trojanisches Pferd
siehe Trojaner

top


V

Viren
Kleine, absichtlich erstellte Programme, die in ein "Wirtsprogramm" eingesetzt wurden. Beim Aufruf des an sich unverfänglichen Wirtsprogrammes, z.B. einer Textverarbeitung, wird der Virus aktiv.
Er sorgt dann für seine Weiterverbreitung und verursacht mehr oder weniger große Unannehmlichkeiten / Schäden. Schutz dagegen bieten Anti-Virenprogramme, die allerdings laufend aktualisiert werden müssen.

Verschlüsselung
Durch Verschlüsselung (Kryptierung, Chiffrierung) wird eine lesbare Nachricht in eine Nachricht aus scheinbar sinnlos aufeinanderfolgenden Zeichen (Chiffrat) verändert. Die Rückumformung des Chiffrats in die ursprüngliche Nachricht (Klartext) wird als Entschlüsselung (Dekryptierung, Dechiffrierung) bezeichnet.

Im wesentlichen gibt es drei Verschlüsselungstechniken:
· symmetrische Verschlüsselung
· asymmetrische Verschlüsselung
· hybride Verschlüsselung

Symmetrische Verschlüsselungsverfahren verwenden für die Verschlüsselung und für die Entschlüsselung jeweils den gleichen Schlüssel.

Die asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren sind dadurch charaktierisiert, daß für die Verschlüsselung und für die Entschlüsselung von Nachrichten jeweils unterschiedliche Schlüssel verwendet werden. Dies bedeutet, daß Sender und Empfänger nicht einen Schlüssel, sondern ein Schlüsselpaar verwenden, nämlich einen sog. öffentlichen Schlüssel (public key) und einen privaten Schlüssel (private key). Aus den Bezeichnungen für diese beiden Schlüsselteile rührt auch der Name Public-Key-Verfahren.

Hybride Verschlüsselungsverfahren vereinen symmetrische und asymmetrische Verfahren. Bei den hybriden Verfahren werden die symmetrischen Verfahren zur Verschlüsselung der Nachricht an sich verwendet. Das asymmetrische Verfahren dient zur digitalen Signatur und zur Verschlüsselung des benutzten symmetrischen Schlüssels, der mit der Nachricht übertragen wird.

top

W

Wurm
Als Wurm bezeichnet man ein Programm, das sich durch Kopieren von Computer zu Computer ausbreitet und dort in schädlicher Art und Weise aktiv wird.

top